Sehenswertes und Erholung in Ohlsbach

 

Ansprechende Höhenzüge mit idyllischen Seitentälern, Weinbergen, Wiesen und Auen prägen das Landschaftsbild des vorderen Kinzigtales. Eingebettet darin, wo sich das Tal zur Rheinebene hin öffnet, liegt an der Badischen Weinstraße zwischen der Ortenaumetropole Offenburg und dem historischen Städtchen Gengenbach der Wein- und Ferienort Ohlsbach.

 

Ausgestattet mit dem, was dieser Landstrich in reichen Maßen an natürlichen Vorzügen zu bieten hat, entwickelte sich Ohlsbach mehr und mehr zur Wohngemeinde und im Verlauf der letzten Jahrzehnte auch zur Fremdenverkehrsgemeinde.

 

Gepflegte Fachwerkhäuser mit geraniengeschmückten Gesimsen und Balkonen, zahlreiche alte bepflanzte Brunnen und Tröge und üppig blühende Vorgärten ergänzen das idyllische Bild der Landschaft. Gepaart mit den geschaffenen Erholungseinrichtungen und Anlagen entstand so ein einladendes Dorfbild, das 1979 im bundesweiten Wettbewerbe "Unser Dorf soll schöner werden" mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Dieses Bemühen hat ferner auch entscheidend dazu beigetragen, dass der Gemeinde das Prädikat "Staatlich anerkannter Erholungsort" zuerkannt wurde.

 

 

Dorfplatz

 

 

Mineralbrunnen

 

 

Der Mineralbrunnen - Heilkraft der Natur

Reines Mineral - Solewasser (als Heilwasser anerkannt) fördert die Gesundheit und dient der Entspannung. So ist der Mineralbrunnen mit Gradierungsanlage von Ohlsbach ein beliebtes Ziel von Alt und Jung. Die Salzsole rieselt über Bergtannenreisig und wird dabei mit ätherischen Ölen und aromatischen Harzen angereichert. Die Zweige teilen und zerstäuben die Salztropfen. Das so entstehende eigene Klima lindert und heilt beim Einatmen Erkrankungen der Atemwege und sorgt für Wohlbehagen bei Kranken und Gesunden. Gerne genutzt wird auch das Wassertretbecken, um nach den Regeln von Pfarrer Kneipp Krankheiten vorzubeugen und fit zu bleiben.

 

In den Sommermonaten findet bei schönen Wetter jeweils mittwochs ein Grillabend statt.

 

 

Die Ohlsbacher Hausberge „Hohes Horn“ und „Brandeckkopf“

 

Umringt von den Bergen des Mittleren Schwarzwalds wurden in Ohlsbach zwei Gipfel zu den gemeindeeigenen „Hausbergen“ erkoren. Den einen – das „Hohe Horn“ – wird jedoch mit dem Nachbarort Ortenberg, der Kreisstadt Offenburg und deren Ortsteilen Zell-Weierbach und Fessenbach geteilt. 545 Meter hoch macht der Berg, von Ohlsbach aus betrachtet seinem Nahmen alle Ehre. Spitz und steil zulaufend gleicht er dem Horn eines Tieres.

Musste der hölzerne Aussichtsturm aus dem Jahr 1891 abgerissen werden und einem anderen von 1912 weichen, so bietet der Neubau von 1980 immer noch eine faszinierende Aussicht und ist ein beliebtes Ziel von Wanderern und Mountain-Bikern.

Mit 693 Metern überragt der Brandeckkopf das hohe Horn östlich von Ohlsbach und soll seinem Namen den Kelten verdanken, die hier ihre Brandopfer dargebracht haben. Sein Gipfel, auf dem sich ebenfalls ein Aussichtsturm erhebt, liegt bereits auf der Gemarkung Zell-Weierbach. Als ausgewiesenes Schutzgebiet ist die Landschaft um den Brandenkopf ein Refugium für gefährdete Pflanzen und Tiere.

 

 

HohesHorn

 

 

Kraeutergarten

 

Kapelle Maria im Weinberg

 

Die Kapelle „Maria im Weinberg“ in den Reben hoch über Ohlsbach ist sowohl bei Einheimischen als auch bei Besuchern
ein beliebtes Ziel. Ein herrlicher Blick eröffnet sich von hier oben über Dorf und Tal und die besinnliche Ruhe im kleinen Gottes-
haus lädt zum Verweilen ein.

 

Kapelle Maria Hilf mit Kräutergarten

In Hinterohlsbach ist die wunderschöne Maria Hilf Kapelle, welche über 150 Jahre alt ist, zu finden. Rund um die Kapelle wurde zur Freude vieler Besucher eigens ein Kräutergarten mit über 120 Kräutern und Gewürzen angelegt.

Im Jahre 1850, als es in Hinterohlsbach noch mehrere Höfe gab, wurde in jenen Fluren eine Kapelle erbaut. Bauherren waren der Hofbauer Paul Braun und seine Ehefrau Magdalene, die die kleine Kirche zur „größeren Ehre Gottes und der Verehrung der allerheiligsten Jungfrau Maria“ zur Andacht freigaben.

Sie wurde am 20. Oktober 1850 von Stadtpfarrer Lender aus Gengenbach eingesegnet, und am 4. November 1850 wurde zum erstenmal die Feier des heiligen Opfers zelebriert.

In diesem Gotteshaus wurde an Sonntagnachmittagen gemeinsam der Rosenkranz gebetet, und dessen Glöcklein läutete das Angelus über das Land. Als in Kriegszeiten die Dorfkirchenglocken beschlagnahmt waren, füllte die kleine Glocke die Lücke im Kirchturm und tat dort, wenn auch dünn, so doch unüberhörbar, ihren Dienst. Inzwischen aber gingen rings um die Kapelle die Höfe ein, und kaum einer kam noch zum Gebet. Aus diesem Grunde war die Tür der Kapelle lange Zeit verschlossen, ehe sie nun wieder jedem zugänglich gemacht worden ist.

 

Kraeutergarten

Weissenbach

Weissenbachanlage

für Informationen bzgl. der Ursprungsplanung und Bilder der Umbaumaßnahmen bitte auf das Bild klicken.

Zwischenzeitlich ist die Umbaumaßnahme weit vorangeschritten und die Anlage kann als Erholungsanlage bald eröffnet und von den Einwohnern genutzt werden.